Der Flair Sardiniens mitten in Brenkhausen
Das Restaurant St. Markus ist von nun an in italienischen Händen. Maximillian und PierluigiDycks bringen ihre ganze Erfahrung in das Lokal gegenüber dem koptischen Kloster.
(© Neue Westfälische vom 29. Oktober 2026)
Von Clemens Ridder
Brenkhausen. „Schon immer.“ Das ist die Antwort auf die Frage, wie lange Pierluigi Dycks schon in der Gastronomie arbeitet, auch Sohn Maximillian hat schon in Kindertagen im familiären Restaurant mitgeholfen. Zusammen sind sie die neuen Betreiber des Restaurants St. Markus in Brenkhausen.
Zuvor betrieben sie das italienische Restaurant „De mamma francesca“ in Höxters Nachbarstadt Holzminden, wo Vater Pierluigi noch eindeutig der Chef war, jetzt am neuen Standort soll der 18-jährige Maximillian die Zügel in die Hand bekommen: „Wir betreiben das Restaurant zusammen, aber ich halte meinem Sohn eigentlich nur im Hintergrund den Rücken frei“, erklärt der 59-jährige Gastronom.
In dem Etablissement direkt gegenüber dem koptischen Kloster in Brenkhausen gibt es neben klassischer italienischer Küche auch viele Weine und Liköre, die neben dem Verzehr vor Ort, auch für den Genuss zu Hause oder als Geschenk erworben werden können. In Zukunft soll neben der warmen Küche zum Mittag- und Abendessen auch ein reichhaltiges Frühstück angeboten werden.
Das Lokal im Zentrum von Brenkhausen wurde zuvor vom angrenzenden koptischen Kloster betrieben, allerdings nicht als klassisches Restaurant mit festen Öffnungszeiten. Das Angebot an traditionell ägyptischen Speisen richtete sich ausschließlich an vorangemeldete Gesellschaften und diente als Lokalität unter anderem für Geburtstagsfeiern, Trauerkaffees und Hochzeiten. Nun ist das Restaurant wieder regelmäßig geöffnet.
Pierluigi Dycks ist auf Sardinien geboren und aufgewachsen, vor 35 Jahren zog er infolge eines Familienbesuchs nach Deutschland, wo er schon bald wieder als Gastronom tätig wurde. Für Maximillian Dycks war schon immer klar, dass er dem beruflichen Weg seines Vaters folgen wird: „Ich habe nie darüber nachgedacht etwa anderes zu machen“, erzählt er. Eine entsprechende offizielle Ausbildung hat er bisher nicht gemacht.
Das angrenzende Gästehaus St. Markus wird nicht von den Dycks betrieben, Gäste, die in den insgesamt 13 Zimmern übernachten möchten, müssen sich wie bisher an das koptische Kloster wenden.


